Impressum Haftungsausschluß Datenschutz Startseite
Aktuelles Verein St.Gabriel Angebote Links Archiv

2024

Überwältigender Erfolg beim Sonderpostamt „800 Jahre Minderbrüder in Wien“

Photos: © www.markus-goestl.at , Hrncir

Die Festveranstaltung am 13. Jänner 2024 anlässlich der 800-jährigen Präsenz der Minoriten in Wien bescherte der Gilde St. Gabriel und der österreichischen Post einen in dieser Dimension unerwarteten Erfolg im Vertrieb des philatelistischen Angebots. Bereits der Einzug von 40 Geistlichen, allen voran unser Ehrenmitglied Kardinal und Erzbischof Dr. Christoph Schönborn, zum Festgottesdienst in der Alserkirche zeigte dem zahlreich erschienen Kirchenpublikum die große Bedeutung und Würdigung dieses Jubiläums an, die noch gesteigert wurde durch die Mitführung der Stigmata-Reliquie des hl. Franziskus, die die normalerweise in der Basilika in Assisi aufbewahrt wird. 

Danach luden die Minoriten der Kommunität an der Alserkirche zu einer reichhaltigen Agape im Kreuzgang und im Pfarrsaal. Am Weg dorthin war der Stand der Gilde St. Gabriel und der österreichischen Post AG postiert, sodass die Gelegenheit, die aktuellen philatelistischen Tagesbelege sowie die personalisierten Briefmarken mit den Motiven, die zuvor vom Guardian den Festgästen erläutert worden waren, zu erwerben, mehr als reichlich in Anspruch genommen wurde, sodass am Schluss alles ausverkauft war. Obmann Mag. Wilhelm Remes und Landesgildewart Heinz Peroutka nutzten die Gelegenheit mit Kardinal Schönborn zu sprechen und auf unsere Dienste und Präsenz hinzuweisen sowie ihm einen philatelistischen Festbeleg zu überreichen.



Philatelietag und Präsentation in der Karwoche:
Block Kalvarienberg – Lilienfeld!

© Photos: Josef Herfert

Am Montag, dem 25. März 2024 in der Karwoche, wird auf Anregung des österreichischen Philatelistenvereins St. Gabriel um 10.30 Uhr der im Rahmen der Kalvarienberg-Serie von der österreichischen Post verausgabte ME 3 – Block „Kalvarienberg – Lilienfeld“ direkt vor Ort am Fuße des Kalvarienbergs präsentiert - verbunden mit einer Besichtigung und vorösterlicher Andacht. Von 10 bis 14 Uhr hält die österreichische Post in der Alten Pforte des Stiftes Lilienfeld einen Philatelietag ab, wo der besagte ME 3 erhältlich sein wird; ebenfalls wird dort ein Info-Stand der Gilde St. Gabriel eingerichtet mit philatelistischen Belegen der letzten Veranstaltungen in Stift Lilienfeld.

Der rund 20 Gehminuten vom Stift Lilienfeld entfernte Kalvarienberg wurde auf Betreiben von Abt Matthäus Kohlweiß OCist im Jahr 1677 eingeweiht und bot und bietet den Pilgern auf der via Sacra nach Mariazell Gelegenheit zur besinnlichen Andacht und Rast. Drei Treppen führen zur Grab-Christi-Kapelle (mittleres Motiv des ME 3) bzw. zwei flankierende Treppenanlagen zum Golgatha-Hügel auf dem Felsvorsprung, gebildet aus dunklem Muschelkalk. 15 Figuren bzw. Figurengruppen - der kreuztragende Christus und die Beweinung durch die Gottesmutter finden sich als Motive auf dem ME 3-Block rechts bzw. links wieder - säumen eine der größten und schönsten Kalvarienberg-Anlagen Österreichs, die von 2019 bis 2022 mit enormen Kosten von 610.000 € neu restauriert und am 23. Oktober 2023 vom Apostolischen Nuntius von Österreich – Pedro López Quintana – gesegnet wurde.

Großer Ansturm auf eine philatelistische Veranstaltung!
So geschehen am 27. April 2024 in Linz!

Präsentation der Jubiläumsmarke für den Mariendom: Sitzend Bischof em. Dr. Maximilian Aichern OSB, dann stehend v. l.: Mag. Wilhelm Remes (Obmann Philatelistenverein St. Gabriel), Bischofsvikar Dr. Johann Hintermaier, Diözesanbischof v. Linz-Dr. Manfred Scheuer, Kirsten Lubach (Briefmarkenkünstlerin), LH a. D. Dr. Josef Pühringer (Initiative pro Mariendom), © Mariendom, Haidinger

Anlässlich des 100-jährigen Weihejubiläums des Linzer Mariendomes war am genannten Tag eine Vielzahl von Veranstaltungen für Jedermann vorgesehen. Während die Domführungen und Turmbesteigungen bereits frühzeitig ausgebucht waren, gab es für unsere Briefmarkenschau und für das Sonderpostamt keine Zugangsbeschränkungen, wenn auch es zeitweise recht eng wurde in der Turmkapelle West, deren Glasfenster ein wunderschönes weiches Licht auf die Ausstellungsrahmen warfen. Unser Vereinsstand sowie das Sonderpostamt waren dauerhaft stark frequentiert. Das Interesse an der Briefmarkenschau mit den qualitätsvollen und vielseitigen Objekten war sehr groß; nicht alle Tage bekommt man die Domweihmarken im Original zu sehen sowie Einblick in die Arbeitsweise unserer Briefmarkengestalterin Kirsten Lubach, die eine gestochene Kupferplatte ausstellte, die in unglaublich detailreicher Ausführung die Turmspitze des Mariendomes zeigte. Um 16 Uhr schloss die philatelistische Veranstaltung im wahrsten Sinne des Wortes, denn es mussten nachströmende Besucher abgewiesen werden, um mit dem Abbau der Ausstellung beginnen zu können. Der Nachhall zur neuen Briefmarke, der sich an dem enormen Interesse an ihr im Domcenter zeigte (so mussten u. a. 1000 Stück nachgeliefert werden) ist ein großer Erfolg für die christliche Motivphilatelie an sich, wenn diese Neuerscheinung von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und sich somit einem unserer Vereinsziele – das christliche Motiv auf Briefmarken in der Öffentlichkeit Präsenz zu verschaffen- kurzzeitig wieder entsprochen werden kann.

Ein detaillierter Bericht von GB Alfred Vogel kann hier nachgelesen werden:

<<Bericht zum Download>> [1 092 KB]

Sowohl in St. Wolfgang als auch in Admont wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Von St. Wolfgang ging es in die Region Mattsee (Führung im Stiftsmuseum Mattsee); abends besuchten wir die spektakuläre Seebühne in Ried bei St. Wolfgang, wo zwei Musikkapellen und 180 Sänger*innen der Chöre der Wolfgangsee-Gemeinden ein musikalisches Feuerwerk boten. In Admont durfte eine Führung durch die Stiftsbibliothek nicht fehlen; zudem führte ein Ausflug ins nahe Rottenmann (Führung mit Dr. Wilhelm Deuer) und ins schwer zugängliche Oppenberg, wo Dieter Vörös die neuesten Erkenntnisse betreff der dortigen Wallfahrtskirche vorstellte (mit dem Motiv der Weihnachtsmarke 2023 – Dreikönigsaltares).

© Florian Steyrleithner bzw. W. Remes

Präsentation der Sonderbriefmarke „950 Jahre Stift Admont“ am Hemmatag, dem 27. Juni 2024, in der Stiftskirche Admont: Bischof em. Dr. Maximilian Aichern OSB, Mag. Wilhelm Remes (Obmann Philatelistenverein St. Gabriel), Patricia Liebermann MADes, Prälat Mag. Leopold Städtler, Diözesanbischof v. Gurk-Klagenfurt Dr. Josef Marketz, Abt Mag. Gerhard Hafner OSB

© Oswald Benedikt/Stift Admont

Präsentation der Sondermarke „1100 Jahre Geburt des hl. Wolfgang“ aus der Serie „Sakrale Kunst“ am 14. Juni 2024 im Gemeindesaal der Marktgemeinde St. Wolfgang: V. l.: Gemeindevorstand Arno Perfaller, Pfarrer Dr. Simon Peter Lukyamuzi, Mag. Wilhelm Remes (Obmann Philatelistenverein St. Gabriel), Renate Rebhandl (Verkaufsteamleitung Philatelie, Österreichische Post AG), Dechant Pfarrer Mag. Christian Öhler (Bad Ischl), Vize-Bgm. Josef Kogler, Bürgermeister Franz Eisl

© Karl Hrncir

Mit zwei großen Briefmarkenpräsentationen inclusive Rahmenprogramm innerhalb von 13 Tagen stellte die Gilde St. Gabriel ihre Organisationsfähigkeit unter Beweis; die Mitglieder bewiesen hingegen ihre Reisefähigkeit und bezeugten ihre Treue zum Philatelistenverein St. Gabriel, in dem sie innerhalb einer kurzen Zeit gleich an zwei mehrtägigen Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums 1100. Jahre Geburt des hl. Wolfgang (13.-16. Juni) bzw. 950 Jahre Stift Admont (26.-28. Juni) teilnahmen.

Philatelistische Hochsaison im Juni 2024!

© Vorläufer, Stadt St. Pölten
Mag. Helmut Kogler (VÖPh Präsident), Mag. Thomas Pulle (Museumsdirektor), Martina Prinz (Leitung Verkaufsstellen Philatelie Ö. Post AG), Mag. Wilhelm Remes (Obmann Philatelistenverein St. Gabriel)
Mag. Matthias Stadler (Bürgermeister), Mag. Alfred Kellner (Kulturamtsleiter), Mag. Andreas Gentzsch (Besitzer der Apotheke zum goldenen Löwen)

Trotz bereits zweitägigem Dauerregen fand am 14. September 2024 eine treue Schar von Gabis (von Wien bis Salzburg) ins Rathaus von St. Pölten, um den gemeinsam mit dem BSV St. Pölten organisierten Ersttag zur Sondermarke „Christus als Apotheker“ zu begehen. Noch waren das Ausmaß und die tragischen Folgen des Hochwassers nicht bekannt, was sich am Tag darauf ändern sollte. Daher fand auch Bürgermeister Mag. Matthias Stadler noch in unsere Mitte. Er würdigte auch die Briefmarkenschau, die er am Vorabend besichtigen und sich so mit den Themen „Christus und Medizin“ und den „Krankenpatronen“ auseinandersetzen konnte. Ein herzlicher Dank ergeht an den BSV St. Pölten, der an den Vorbereitungen (Stellung der Rahmen, Festakt) entscheidenden Anteil hatte. Ein Rundgang durch die neuen Abteilungen zur Frühgeschichte St. Pöltens bildete den Abschluss des regenüberströmten Samstags!

Philatelisten trotzen Jahrhundertregen in St. Pölten

Präsentation der beiden Weihnachtsmarken „Orgelkrippe Wagrain“ und „Stille Nacht-Baum“ am 29. November 2024 im Pfleger-Schlössl zu Wagrain: Ulf Adlhart (Enkel von Jakob Adlhart), Karl-Heinz Kreuzsaler (Geschäftsführer Kulturverein Blaues Fenster), MMag. Michael Neureiter (Stille Nacht-Gesellschaft), Mag. Susanna Hiegesberger (Kuratorin Briefmarkenarchiv, Österreichische Post AG), Mag. Wilhelm Remes (Obmann Philatelistenverein St. Gabriel), Norbert Philippi (Gabriel Landesgilde Salzburg), Maria Walchhofer (Obfrau Kulturverein Blaues Fenster), Josef Gehwolf (Vizebürgermeister v. Wagrain) © Karl-Heinz Kreuzsaler

Der zweite Weihnachtsmarken-Ersttag war traditionell am letzten Freitag im November terminisiert und fand in Wagrain statt, wo sich im Pfleger-Schlössl, dem heutigen Stille Nacht-Museum, eine wunderbare Heimstatt für die philatelistische Veranstaltung bot. Bereits am Vortag reisten 12 Gabriel-Mitglieder an, wobei Kärnten von der anderen Seite des Tauern besonders stark vertreten war.
! Die Präsentation stand ganz im Zeichen der Ausführungen von MMag. Michael Neureiter, der uns bestens in das künstlerische Schaffen von Jakob Adlhart einführte. Bewegend war auch der Umstand, dass sich mit Ulf Adlhart der Enkel von Jakob Adlhart in unseren Reihen weilte. Weit angereist war Mag. Susanna Hiegesberger von der österreichischen Post AG, chauffiert von Johann Spandl, die die neuen Weihnachtsmarken präsentierte und auch auf die zweite Marke mit dem Weihnachtsbaum in Form der ersten Strophe des Textes des Stille Nacht-Liedes hinwies.

Präsentation der neuen Weihnachtsmarke am 14. November 2024: Stiftsdechant H. Mauritius Lenz Can. Reg., Lisa Filzi (Graphikerin der Marke „Festtagskranz“), Bürgermeister Herbert Pfeffer, Mag. Susanna Hiegesberger (Kuratorin Archiv der österreichischen Post AG, Bundesrätin Sandra Böhmwalder in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Mag. Wilhelm Remes (Obmann Gilde St. Gabriel), Gotthard Klaus (Spielleiter-Krippenspiel) Marion Füllerer (Graphikerin der Weihnachtsmarke Traismaurer Krippenspiel) Photo © Stadtgemeinde Traismauer

In der vermeintlich toten Saison im November war die Gilde St. Gabriel mitsamt ihren Mitgliedern auf Reisen, wobei der Ersttag der Weihnachtsmarke „Traismauer Krippenspiel“ vor allem für die Gildemitglieder aus dem Wiener Raum mit einem Tagesausflug zu bewältigen war; entsprechend groß war der Besuch in Wien, die etwas Leben in die sehr beschauliche Stadt Traismauer brachten. Bereits während der Öffnungszeiten des Sonderpostamts konnte man in den angeschlossenen Ausstellungsräumen einen Teil der Figuren des Krippenspiels betrachten. Spielleiter Gotthard Klaus skizzierte den Ablauf des Krippenspiels und präsentierte einige der Puppen. Der gesamte Festakt war wunderbar umrahmt vom Gesangsverein Traismauer, der dem Publikum Auszüge aus den Liedern mit der Weihnachtgeschichte, die ansonsten beim Krippenspiel selbst gesungen werden, darbrachte.

ERSTTAGE DER WEIHNACHTSMARKEN IN TRAISMAUER UND WAGRAIN